Majune Jewelry

Fashion: Dürfen wir vorstellen? Das Schmucklabel MAJUNE Jewelry

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Fashion: Dürfen wir vorstellen? Das Schmucklabel MAJUNE Jewelry

Zeitlose, coole Designs aus München

2015 beschlossen Natalie (26) und Ron (33) gemeinsam ein Schmucklabel zu gründen. Seit Mai diesen Jahres ist ihr Shop www.majune.com mit wahnsinnig schönen, modernen und liebevoll designten Schmuckstücken online. Wir haben mit dem Paar aus München gesprochen und alles über ihre Arbeit, das Label und die Leidenschaft für Schmuck erfahren. Hier könnt ihr das Interview mit den beiden lesen und außerdem zeigen wir euch eine kleine Auswahl der Produkte. Am Ende dieses Beitrags wird euch hoffentlich klar sein, warum MAJUNE unser neues Lieblings-Schmucklabel ist 🙂 

Wie habt ihr euch kennengelernt?
Ron: Wir haben uns vor knapp vier Jahren ganz klassisch im Münchner Nachtleben kennengelernt. Ein halbes Jahr später sind wir dann ein Paar geworden. 
Wann seid ihr dann auf die Idee gekommen gemeinsam ein Business zu gründen?
Natalie: Das war vor ca. zwei Jahren, also 2015. 
Und warum ein Schmucklabel?
Natalie: Das ist ehrlich gesagt ein bisschen aus Eigenbedarf entstanden. Ich war schon immer total Schmuck begeistert und hatte während meiner Zeit als Studentin aber natürlich immer eher wenig Budget zur Verfügung. Nachdem ich mir dann zum dritten oder vierten Mal meinen Lieblings-Ring neu gekauft habe weil sich der günstige Mode-Schmuck nun mal nach einer gewissen Zeit leider verfärbt, dachte ich mir: für das Geld hätte ich mir auch einen Ring aus echtem Silber kaufen können. Also habe ich recherchiert und musste feststellen, dass es vor allem im Online-Bereich kaum mittelpreisigen, schönen Schmuck gibt, der die Lücke zwischen modernem Mode-Schmuck und teuren Echt-Schmucklabels schließt. Und so entstand die Idee zu „Majune“. Ron war zu meiner Überraschung sehr begeistert von der Überlegung sich mit Schmuck selbstständig zu machen, also legten wir los.  
Ron: Ja, ich war schon immer auf der Suche nach einer Geschäftsidee und einem eigenen Business und habe schon öfter auf Ideen herumgedacht aber nie wirklich etwas umgesetzt. Mit Natalie und ihrer Schmucklabel-Idee hatte ich dann den perfekten Impuls-Geber und dachte: „Ja, das machen wir jetzt wirklich!“ Außerdem mag ich die kreative Komponente beim Schmuck-Design sehr gerne, obwohl ich davor nie etwas mit dieser Branche und Arbeit zu tun hatte. 
Aus welchen Bereichen kommt ihr denn eigentlich?
Ron: Wir haben beide BWL studiert und ich habe vor unserer Selbstständigkeit bei einem Mode-Label im analytischen Bereich gearbeitet. 
Designt ihr alle eure Teile gemeinsam?
Natalie: Es hat erstmal schon jeder seine eigenen Ideen und Vorstellungen aber dann setzen wir uns zusammen und gestalten die Designs gemeinsam in einem 3D-Programm am PC. 
Wie und wo produziert ihr den Schmuck?
Natalie: Den Schmuck lassen wir in Asien produzieren. Nach einer relativ langen Suche haben wir einen guten Partner gefunden. Mehrmals im Jahr besuchen wir auch die Produktionsstätte, die in einem kleinen Ort ist, in welchem traditionsgemäß schon seit vielen Jahren Silber produziert wird. Es ist uns wichtig, alle Produktions-Schritte zu kennen. Und wir freuen uns sehr, dass wir diesen Familienbetrieb gefunden haben, der auch unsere noch eher kleinen Stückzahlen produziert.
Ron: Das ist auch der Grund warum wir nicht in Europa produzieren können. Es war leider nicht möglich eine Produktionsstätte zu finden, die unsere kleinen Stückzahlen zu angemessenen Preisen produzieren kann. 
Wie läuft die Zusammenarbeit mit eurer Produktionsstätte?
Ron: Natalie und ich designen gemeinsam die Produkte mit dem 3D-Programm, schicken die digitalen Daten dann an die Produktionsstätte und die Leute vor Ort drucken die Modelle mit einem 3-D-Drucker aus. Mit diesem Modell arbeiten sie dann. 
Worauf legt ihr bei euren Produkten und Desings besonders wert?
Natalie: Uns ist wichtig, dass jedes Design etwas einzigartiges hat. Außerdem möchten wir mit unseren Produkten keine kurzlebigen Trends mitmachen, sondern lieber Teile entwerfen, die zeitlos sind und die man auch in zehn Jahren noch gerne trägt. Deswegen sind unsere Designs auch nicht verspielt oder bunt, sondern eher geradlinig, schlicht und trotzdem modern.
Ron: Außerdem ist es uns persönlich auch wichtig, dass wir beide uns einig sind und beiden das Design gefällt. Zum Glück haben wir aber einen ähnlichen Geschmack und sind meist schnell einer Meinung. 
Ist es manchmal schwierig mit dem Partner zusammenzuarbeiten?
Natalie: Ja, schon! Man geht halt einfach anders miteinander um oder hat schneller mal einen rauen Ton drauf, als bei normalen Kollegen. Richtigen Streit gibt es während der Arbeit aber zum Glück kaum.
Ron: Wir haben aber auch sehr verschiedene Arbeitsweisen. Natalie schreibt gerne To-Do-Listen und möchte immer alles gemeinsam entscheiden und besprechen, während ich mich auch gerne mal in mein Büro verkrieche und oft einfach darauf los arbeite. 
Habt ihr auch getrennte Aufgabenbereiche?
Natalie: Ja, Ron macht alles technische. Also die Website und die Umsetzung der Designs mit dem 3D-Programm. Ich kümmere mich um Social Media und das Marketing. 
Was macht „MAJUNE“ einzigartig?
Ron: Ich glaube, es gibt viele andere Marken, die eine ähnliche Zielgruppe haben und ähnliche Ziele verfolgen. Allerdings heben sich unsere Designs schon von der breiten Masse ab, wie ich finde.
Natalie: Wir achte bei unseren Kollektionen auch immer darauf, dass es ein schönes Gesamtkonzept ergibt und dass man theoretisch alle unsere Teile miteinander kombinieren kann.
Und woher kommt der Name „MAJUNE“?
Natalie: Das ist eine Mischung aus unseren beiden Lieblingsstränden auf Lombok in Indonesien. Wir waren dort im Urlaub und die Strände, die uns am besten gefallen haben, heißen „Mawun“ und „Tanjung Aan“. Aus diesen beiden Namen haben wir „MAJUNE“ gebastelt. Damit verbinden wir eine wunderschöne Zeit. 


In freundlicher Kooperation mit Majune Jewelry.

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