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Lifestyle: Acht kleine Umweltschutz-Tipps für den Alltag

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Lifestyle: Acht kleine Umweltschutz-Tipps für den Alltag

Denn Hilfe beginnt im Kleinen

Wir müssen unseren Planeten schützen. Wir alle. Und zwar jetzt gleich. Das sollte mittlerweile sowieso jedem bewusst sein. Trotzdem kann man nicht oft genug auf die Probleme dieser Welt und vor allem dieser Gesellschaft hinweisen. Generell befassen Shanti und ich uns viel mit den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und dem Erhalt bedrohter Tierarten. Seit wir das Motto „Natur“ auf dem Blog haben, sind unser Interesse und unsere Sensibilität in dieser Richtung aber noch viel stärker geworden. Ursprünglich wollten wir euch Natur- und Tierschutz-Organisationen vorstellen, die man dringend unterstützen sollte. Allerdings gibt es einfach so unglaublich viele wichtige und tolle Projekte, dass wir uns erstens nicht entscheiden konnten und zweitens einen unendlich langen Beitrag hätten veröffentlichen müssen. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, ein paar Tipps zu posten, die wirklich jeder ganz easy in seinem Alltag umsetzen kann. Wenn alle Menschen diese Kleinigkeiten beherzigen würden, wäre unserem Planeten schon ein wenig geholfen.

Wir finden aber, dass es super wichtig ist, sich zu engagieren. Egal für welches Projekt. Ob es um den Schutz von Elefanten und Nashörnern vor Wilderei in Afrika geht, um die Unterstützung der Bienen, um den Schutz unserer Wälder oder, oder, oder. Egal welches Thema euch am meisten betrifft oder interessiert: macht euch schlau und helft mit! Was Shanti und mir besonders am Herzen liegt, einfach weil wir es schon so oft live gesehen und erlebt haben, ist die Verschmutzung der Weltmeere. Das muss aufhören. Deswegen kommen hier zwei Projekte (aus sehr vielen, ganz tollen Projekten), auf die wir euch hinweisen möchten:

The Ocean Cleanup
4 Ocean

Nun aber zu den Tipps, die wir alle sofort und ohne großen Aufwand umsetzten können und sollten:

1. Verpackungen sparen
Dabei geht es nicht nur um Plastiktüten, die mittlerweile ja zum Glück eh schon mehr kosten und nicht mehr ganz so selbstverständlich sind. Es geht auch darum, den Kaffee nicht mehr aus To-Go-Papp-Becher zu trinken. Fast alle Coffee-Shops befüllen selbst mitgebrachte Trinkbehälter und Co. gerne mit eurem Lieblingsgetränk. Und oftmals ist das sogar günstiger! Bei Starbucks bekommt man einen Preisnachlass von 30 Cent, wenn man das Getränk in einen wiederverwendbaren Becher füllen lässt. Also go for it! Auch bei vielen Restaurants kann man sein To-Go-Essen in selbst mitgebrachte Schalen und Tupperboxen füllen lassen. Und: in vielen Städten gibt es schon verpackungsfreie Supermärkte. In München gibt es z.B. den Laden „Ohne“ in der Schellingstraße. Das Prinzip ist super einfach:

Quelle: Ohne-Laden

2. Regionale Produkte kaufen
Die Globalisierung hat dafür gesorgt, dass Produkte die eigentlich direkt in unserer Nachbarschaft wachsen oft aus den entlegensten Gegenden der Erde „angekarrt“ werden – das kostet viel Energie und schadet massiv der Umwelt. Daher sollte man wirklich darauf achten, saisonale Produkte aus der Region zu kaufen. Die sind zwar manchmal etwas teurer, aber soooo viel besser für die Umwelt und vor allem das Gewissen. Außerdem kann man auf diesem Wege kleinere Betriebe aus der Umgebung unterstützen.

3. Fleischkonsum reduzieren
Weniger Fleisch und tierische Produkte zu essen tut nicht nur unserem Körper, sondern auch der Umwelt gut. Man muss ja nicht gleich vegan leben aber man sollte zumindest versuchen weniger Fleisch zu konsumieren.

4. Weniger und vor allem den richtigen Fisch essen
Die langjährige Übernutzung der Meere hat dazu geführt, dass mittlerweile 85 % der weltweiten Fischbestände überfischt oder von Überfischung bedroht sind. Wer neben Fleisch aber nicht auch noch auf Fisch verzichten möchte, kann sich einfach schlau machen und beim Einkauf wichtige Dinge beachten. Die gratis App „WWF-Einkaufsratgeber Fische & Meeresfrüchte“ hilft dabei, die richtige Wahl zu treffen. Hier sieht man auf einen Blick, welche Fische man bedenkenlos kaufen und essen kann und welche man im Moment lieber meiden sollte.

5. Mitfahrgelegenheiten nutzen und Fahrgemeinschaften bilden
Statt mit dem eigenen Auto von München nach Berlin zu fahren, kann man auch einfach eine Mitfahrgelegenheit nutzen. Oder selbst eine anbieten. Das ist nicht nur günstiger, sondern schont auch unsere Umwelt enorm. Auch auf dem Weg zur Arbeit macht es Sinn, sich mit Kollegen zusammenzutun. In Städten braucht dank Car-Sharing sowieso schon lange nicht jeder mehr ein eigenes Auto. Weiter so!

6. Weniger Lebensmittel wegwerfen
Am nachhaltigsten ist das bewusste Einkaufen. Immer noch werfen die Deutschen jedes achte Lebensmittel aus ihrem Kühlschrank weg. Wer Lebensmittelabfälle reduziert, schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch richtig Geld sparen. Auf das gesamte Jahr gesehen, wandern pro Person Lebensmittel im Wert von rund 235 Euro in die Tonne. Verhindern können wir das, indem wir nicht willkürlich Unmengen an Lebensmittel einkaufen und vorn allem das Mindesthaltbarkeitsdatum wörtlich nehmen: „MINDESTENS haltbar bis…“.

7. Geräte ausschalten
Ja, das kleine „Standby-Lämpchen“, das an vielen Geräten, wie z.B. dem Fernseher dauerhaft leuchtet, kostet jede Menge Strom und Energie. Dabei gibt es eine ganz unkomplizierte Lösung: einfach eine Steckerleiste mit Ein- und Ausschalter besorgen, Geräte einstöpseln und schon kann man den ganzen Verbrauchern auf einen Schlag den Strom abdrehen.

8. Wäsche „oldschool“ trocknen
Kein Trockner? Aus Umweltsicht super! Die Wäscheklammer bleibt die sparsamste Lösung, wenn es ums Wäschetrocknen geht. Elektronische Trockner brauchen etwa sechs Mal so viel Energie wie ein Waschgang bei 30 Grad Celsius. Vor allem die Wasserverdunstung kostet sehr viel Strom. Den Anblick eines Wäscheständers in der Wohnung liebt vielleicht nicht jeder aber die Umwelt und auch euer Geldbeutel wird es euch danken.

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