Lifestyle: Der Wiesn-Guide

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Lifestyle: Der Wiesn-Guide

Tipps und Tricks: alles, was ihr über das Oktoberfest wissen müsst

Eines müssen wir vorweg klarstellen: für waschechte Münchner wird dieser Beitrag eher langweilig sein. Zuagroaste, Wiesn-Neulinge und Nicht-Münchner, werden jedoch hoffentlich einige nützliche Tipps und Infos rund um ihren Oktoberfest-Besuch finden. Von der richtigen U-Bahn-Halstestelle bis hin zur besten Chance einen Tisch zu ergattern: dieser Beitrag soll euch helfen!
P.S. Auf einzelne Zelte gehen wir hier nicht ein, da wir am Anstich, also am 16.9. ein großen Zelt-Guide veröffentlichen werden :)

1. Die Öffnungszeiten

Die Wiesn findet dieses Jahr von Samstag, 16.09.2017 bis Dienstag 03.10.2017 statt. Ganze 17 Tage dauert sie damit. Der Anstich wird wie jedes Jahr am 16.09. um 12:00 von Oberbürgermeister Dieter Reiter im Schottenhamel-Festzelt vollzogen. Die Wiesn ist täglich von 10:00 bis 23:30 geöffnet. Nur Samstag und Sonntag öffnen die Verkaufsstände schon um 09:00 Uhr. Die Bierzelte sind jeden Tag von 10:00 bis 23:30 geöffnet.

2. Die Anreise

Am besten und einfachsten kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Theresienwiese. Einen großen Fehler solltet ihr aber nicht begehen: steigt nicht, wie alle anderen unwissenden an der Haltestelle Theresienwiese aus! Dort herrscht immer Gedrängel und Chaos. Am besten fahrt ihr mit der U4 oder U5 einfach noch eine Haltestelle weiter und steigt bei „Schwanthalerhöhe“ aus. Dort ist deutlich weniger los und ihr kommt sozusagen direkt hinter den Zelten raus. Genau so angenehm ist es, mit der U3 oder U6 bis zum Goetheplatz zu fahren. Von dort aus sind es noch ca. 5-10 Minuten zu Fuß zur Festwiese. Wer mit der S-Bahn (S1 oder S8) kommt, muss an der Hackerbrücke aus- und einsteigen.

3. Das Bier

Die Maß kotstet dieses Jahr unglaubliche 10,90 Euro. Im Schottenhamel, Paulaner und in der Fischer-Vroni sogar 10,95 Euro. Wenn ihr jetzt denkt: „Naja, dann runde ich halt auf 11 Euro auf“: Vorsicht! Mit den Bedienungen im Zelt solltet ihr es auch niemals verscherzen! Und wenn ihr 10 bzw. 5 Cent Trinkgeld gebt, tut ihr genau das. Ihr müsst für eine Maß also mindestens 12 Euro bezahlen. In vielen Zelten gibt es auch Radler-Maß, im Schützenfestzelt und natürlich im Weinzelt auch einen halben Liter Weinschorle (für alle Mädels, die kein Bier mögen). Ach und noch was: das Wiesnbier ist stärker, als normales Helles. Macht also anfangs lieber ein bisschen langsam und trinkt vor allem nicht auf leeren Magen!

4. Die besten Tage für einen Wien-Besuch

Generell herrscht am ersten Wochenende, also Samstag und Sonntag, vollkommener Ausnahmezustand auf der Wiesn und insbesondere die Zelte sind schon früh morgens wegen Überfüllung geschlossen. Am Wochenende ist es selbstverständlich immer voller, als unter der Woche. Vor allem Montag und Dienstag eignen sich für einen eher entspannteren Wiesn-Besuch. Da kommt man auch abends oft noch entspannt ins Zelt.

5. Wie kommt man in ein geschlossenes Zelt?

„Wegen Überfüllung geschlossen“ – der Albtraum eines jeden Wiesn-Gängers. Aber keine Panik. Es gibt immer noch irgendwie/irgendwo eine Chance ins Zelt zu kommen. Versucht es generell nicht am Haupteingang, sondern an den kleineren Seiten- und Hintereingängen. Der Reservierungswechsel findet zwischen 17:00 und 18:00 Uhr statt. In diesem Zeitraum besteht die Möglichkeit, sich irgendwo mit rein zu schleichen. Ansonsten einfach hartnäckig an den Seiteneingängen ausharren. Die Türsteher lassen (vor allem hübsche Mädels, die lieb fragen) immer mal wieder rein.
Wichtig: Nehmt keine größeren Taschen oder Rucksäcke mit! Die sind erstens sowieso mittlerweile auf der Wiesn verboten und zweitens lassen die Türsteher euch dann ungern ins Zelt, da ihr allerhand Flaschen etc. mit rein schmuggeln könntet. Hier geht’s zu unserem Beitrag mit hübschen, kleinen Wiesn-Taschen

6. Die beste Chance auf einen Tisch im Zelt

Ihr gehört nicht zu den Glücklichen, die eine Reservierung haben? Macht nichts! Auch ohne könnt ihr einen Tisch ergattern. Wenn ihr nur zu dritt oder viert auf die Wiesn geht, könnt ihr euch meistens einfach noch irgendwo dazu setzen. Wenn ihr in einer größeren Gruppe los zieht, müsst ihr leider in den sauren Apfel beißen und schon früh auf die Wiesn. Am Wochenende auf jeden Fall bevor die Zelte öffnen. Wenn ihr zwischen acht und neun Uhr morgens vor den Seiteneingängen der Zelte steht, habt ihr die Chance, einen Tisch zu ergattern. Unter der Woche reicht es meist mittags noch. Eine gute Variante ist es auch oft, eine Tisch mit vielen Jugendlichen im Auge zu behalten. Die machen erfahrungsgemäß nämlich relativ früh schlapp und dann könnt ihr euch den Tisch krallen 😉

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