Lifestyle: Saftkuren-Test – unsere Juice Cleanse Erfahrungen Teil 2

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Lifestyle: Saftkuren-Test – unsere Juice Cleanse Erfahrungen

TEIL 2

Detox-Programme und Saftkuren sind ja schon seit einiger Zeit ein großes Thema und total im Trend. Interessiert hat uns diese Entgiftungs-Nummer auch schon länger aber wirklich ausprobiert haben wir es beide noch nie. Bis jetzt! Denn wann würde so ein Experiment besser passen, als in unserem Gesundheits-Monat? Also haben wir uns zwei Saft Cleanse Anbieter herausgesucht und darauf los getestet. Da die Erfahrungsberichte ausführlich wurden, als ursprünglich geplant, haben wir das Ganze in zwei Teile gegliedert. Nachdem Anjas Erfahrungsbericht über die „The Frank Juice“ Kur bereits vor einigen Tagen online gegangen ist, könnt ihr hier lesen, wie es Shnati mit dem Cleanse von „Kale&Me“ ergangen ist.  

Shanti und „Kale&Me“


Auf „Kale&Me“ bin ich durch eine Freundin gekommen, die schon Mal eine Kur des Saft-Anbieters gemacht hat und begeistert war. Außerdem bin ich ein absoluter Design-Freak und die Optik der Flaschen spricht mich sehr an. Auch die Seite www.kaleandme.de ist super hübsch gestaltet und man findet sich problemlos zurecht. Die Säfte sind kaltgepresst, werden nie erhitzt und dadurch bleiben alle Vitamine und Nährstoffe enthalten. Klingt super, oder? Und mindestens genau so toll finde ich, dass man die leeren Plastikflaschen anschließend an „Kale&Me“ zurücksenden kann anstatt sie wegzuwerfen. Die Säfte kamen in einem riesigen Karton (es waren ja auch 18 Stück!) mit Kühl-Pads genau zu der Zeit an, zu der ich sie bestellt hatte. Im Kühlschank waren sie dann problemlos einige Tage haltbar. Generell habe ich mich auf die Kur gefreut, da ich eigentlich ziemlich gut längere Zeit ohne feste Nahrung auskomme, bzw. nicht so schnell hangry werde. 

WIE IST DIE KUR AUFGEBAUT?
Ich habe mich wie Anja für eine 3-Tages-Kur entschieden. Allerdings ohne Suppe! Ich hatte also täglich sechs Säfte zur Verfügung, die ich in einem Abstand von ca. zwei Stunden trinken sollte. Durch die Nummerierung auf den Flaschen ist die Reihenfolge klar. Zusätzlich soll man viel Wasser und Tee trinken. Vor und nach der Kur soll man den Körper je zwei Tage lang ein bisschen vor- bzw. nachbereiten. Ich habe mir vor dem Cleanse also keinen Burger mehr reingehauen, sondern eher leichte Sachen gegessen. 

Zu den Säften: 
Es ist natürlich subjektiv aber ich verrate euch kurz, wie mir die einzelnen Säfte geschmeckt haben:
Pamela Pine: An diesen Saft musste ich mich zwar erst gewöhnen aber die Mischung Ananas und Gurke hat mir dann doch erstaunlich gut geschmeckt.
Catie Carrot: Sehr lecker! Karotte ist vorherrschend aber das hat mir gut gefallen. 
Al Avoca: Dieser Saft hat mir mit Abstand am wenigsten geschmeckt. Was eigentlich komisch ist, da ich die Zutaten Avocado, Spinat, Ananas und Zitrone eigentlich alle gerne mag. 
Rosie Roots: Ich bin großer Rote Bete Fan, daher fand ich diesen Saft köstlich! 
Kalvin Kale: Vor diesem Exemplar hatte ich echt Respekt, da man mich mit Grünkohl eigentlich überhaupt nicht erobern kann. Tatsächlich war ich dann aber sehr positiv überrascht und mochte ihn ziemlich gerne. 
Amy Almond: Mein absoluter Favorit! Auf diesen Saft habe ich mich wirklich jeden Tage gefreut. Und das nicht nur, weil er super satt macht, sondern hervorragend schmeckt. 

WAS HABE ICH ERWARTET? 
Da ich Anjas Kur ja sozusagen live miterlebt hatte, war ich wirklich gespannt, wie ich mich schlagen würde. Wie gesagt bin ich generell keine Person, die ständig und viel Essen braucht aber nur Flüssignahrung klang für mich trotzdem nach einer Herausforderung. Aber ich war sehr neugierig, wie es mir gehen und was es mit meinem Körper machen würde. 

TAG 1: 
Als ich aufgewacht bin, ist mir erst klar geworden, worauf ich mich da eingelassen hatte und dass es wirklich los geht. Und tatsächlich schmeckte mir der erste Saft auf Anhieb nicht so gut, wie erhofft. Allerdings glaube ich, dass die Säure einfach erstmal zu viel für meinen nüchternen Magen war. Denn von Saft zu Saft wurde es besser. Saft Nummer zwei schmeckte mir dann schon ziemlich gut. Und obwohl ich eigentlich den ganzen Tag über keinen krassen Hunger verspürte, hatte ich einfach wahnsinnig Appetit und Lust auf alles mögliche. Der einzige Saft, der dieses Verlangen ein wenig stillen konnte, war der Abend-Saft namens „Amy Almond“, in den ich mich hätte hineinlegen können. Im Nachhinein kann ich sagen, dass Tag 1 auf jeden Fall der härteste für mich war. Fit fühlte ich mich aber trotzdem. 

TAG 2:
Nachdem ich voller Energie aufgewacht und in den Tag gestartet bin, schmeckten mir die Säfte noch besser als am Vortag. Ich habe meinen Magen einfach ein bisschen ausgetrickst und morgens einen kleinen Schluck des milden „Amy Almond“ Safts getrunken, bevor ich mit „Pamela Pine“ loslegte. Und tatsächlich sind mir daraufhin die weiteren Säfte super bekommen. Ich kann wirklich sagen, dass ich mich an diesem Tag richtig gut fühlte. Kein Hunger, kein riesiger Appetit, alles war okay. An Tag 2 dachte ich: „Das könnte ich locker noch einige Zeit aushalten!“

TAG 3:
Morgens ging es mir noch so gut wie am Vortag. Ich freute mich auf die Säfte, besonders auf „Amy Almond“. Ab ca. 15:00 ging es dann allerdings bergab. Warum, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Riesigen Hunger hatte ich nämlich nicht aber ich merkte, wie ich von Stunde zu Stunde abbaute, unkonzentrierter wurde und mich schlapp fühlte. Anscheinend war mein Körper der Meinung, dass es doch mal wieder an der Zeit für feste Nahrung sei. Und somit freute ich mich mehr auf das Ende der Kur, als zwischenzeitlich gedacht. Ich ging einfach um 20:00 Uhr ins Bett und schon war’s vorbei 🙂


MEIN FAZIT:
Alles in allem bin ich sehr zufrieden und positiv überrascht von mir selbst. Denn ich habe während der Kur nicht ein Mal an’s Aufgeben gedacht und war selten schlecht gelaunt. Hart war es allerdings trotzdem und mein Körper hat anfangs ein bisschen gebraucht, bis er sich auf die Flüssignahrung eingestellt hatte. Die Säfte an sich sind aber wirklich lecker und ich habe sie von Tag zu Tag lieber getrunken und besser vertragen. Ich kann die Saftkur von „Kale&Me“ allen empfehlen, die ihrem Magen mal eine kleine Auszeit und Pause gönnen wollen und sich einer kleine Challenge stellen möchten. Auch ich könnte mir vorstellen, die Kur nochmals zu machen. Allerdings nicht sooo bald. Denn kein Saft der Welt kann einen Teller Nudeln ersetzten 😉 


AUFGEPASST:
Falls ihr neugierig geworden seid und gerne mal eine Saftkur von „Kale&Me“ ausprobieren wollt, haben wir hier noch ein kleines Goodie für euch: Mit dem Code „12mal124you“ bekommt ihr auf www.kaleandme.de zusätzlich zu eurer Bestellung noch zwei Säfte und einen Jutebeutel oben drauf! 


*Die Säfte wurden freundlicherweise von „Kale&Me“ zur Verfügung gestellt. 

Hier geht’s zu Anjas Erfahrungsbericht

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