Travel: Clean Reisen – geht das überhaupt?

In Travel by Anja2 Comments

Travel: Clean Reisen – geht das überhaupt?

Wie kann man verreisen, ohne die Umwelt zu belasten? 

 Wer die Umwelt wirklich nicht belasten möchte und zu 100 Prozent auf seinen ökologischen Fußabdruck bedacht ist, der kann bzw. darf tatsächlich nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad verreisen. Aber so weit wollen wir jetzt mal nicht gehen. Schließlich versuchen wir einfach nur ein gesundes Gleichgewicht zwischen Welt bereisen und Umweltschutz zu finden. Aber das ist tatsächlich gar nicht so einfach. Denn natürlich verpestet jedes Flugzeug, in das wir steigen, jedes Auto mit dem wir fahren und jede Fähre, die wir nehmen die Umwelt ein bisschen mehr. Nach Bali laufen und schwimmen geht aber nun mal einfach nicht. Sehen wollen wir solche exotischen Orte trotzdem. Also was tun? Wir finden: wenn man während des Reisens einige Dinge beachtet und sich auch immer wieder bewusst macht, dass es dabei auch um unsere Erde geht, kann man weiterhin wunderbare Abenteuer erleben und das Reisen besser mit seinem Gewissen vereinbaren. 

Fünf Tipps, um umweltbewusster zu Reisen:

Das Reiseziel: 
Je näher das Reiseziel, desto weniger muss man die Umwelt belasten, um dort hin zu kommen. Das ist logisch. Trotzdem sind wir jetzt nicht gezwungen jeden Sommer an den örtlichen Badesee radeln, anstatt in südliche Gefilde zu fliegen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall sich zu fragen: „welche Art von Urlaub möchte ich machen und ist das vielleicht auch in Deutschland oder Europa möglich?“ Denn dann kann man zumindest auf Flugzeuge verzichten und mit dem Zug oder Auto fahren. Außerdem sollte die Distanz zwischen deinem Wohn- und deinem Urlaubsort  in einem sinnvollen Verhältnis zur gesamten Reisedauer stehen. Lohnt es sich z.B. wirklich für zehntägigen Urlaub eine 24-stündige Anreise mit Auto, Zug und oder verschiedenen Flügen usw. in Kauf zu nehmen? Oder gibt es da auch eine nachhaltigere Lösung bzw. ein anderes Reiseziel? 

Die Art der Anreise: 
Generell ist natürlich klar: je länger die Fahrt oder der Flug ist, desto mehr CO2 wird ausgestoßen. Wer mit dem Auto verreisen will, kann sich aber zumindest mit anderen Reisenden zusammentun und Car-Sharing betreiben oder gleich eine Busfahrt buchen. Beim Fliegen gilt: auch wenn es manchmal vielleicht günstiger ist: versucht so wenig Flüge wie möglich zu nehmen, um an eurer Reiseziel zu kommen. Denn wer erst nach Amsterdam fliegt, dann in Zürich zwischenlandet und dann nochmal in Dubai umsteigt, belastet unsere schöne Welt mehr, als jemand, der einen Direktflug bucht. 

Das Gepäck: 
Ja Mädels, jetzt wird es hart! Wir gehören auch zu den Frauen, die am liebsten ihren gesamten Kleiderschrank einpacken und mit in den Urlaub nehmen würden. Aber der Umwelt zuliebe sollten wir wirklich versuchen, so wenig wie möglich und nur das Nötigste mitzunehmen. Mit schwerem Gepäck sorgt man nämlich für einen höheren Treibstoffverbrauch und ist auch über die gesamte Reise viel unflexibler. Also: weniger ist mehr! 

Die Unterkunft: 
Vor Ort sollte man als Tourist immer das Ziel haben, die einheimische Bevölkerung und die Wirtschaft im Urlaubsland zu unterstützen. Große All-Inclusive-Bunker helfen den Einheimischen nicht im geringsten, sondern man unterstützt mit Übernachtungen in so einem Hotel nur die großen Tourismuskonzerne. Sucht euch also lieber ein kleines, lokal geführtes Hotel aus. Ist sowieso viel schöner. Außerdem gibt es mittlerweile wirklich viele Bio-Hotels weltweit und auf den Internetseiten der meisten Hotels kann man nachlesen ob und inwiefern sie sich mit Nachhaltigkeit befassen. 

Der Aufenthalt: 
Es sollte selbstverständlich sein, dass man im Urlaub, wie auch Zuhause versucht, so wenig Müll wie möglich zu produzieren und diesen anständig zu entsorgen. Auch wenn es im Urlaubsland eventuell „dreckiger“ ist, als in deinem Heimatort, ist es noch kein Grund den Müll auf die Straße zu werfen. Außerdem sollte man versuchen, sein Reiseziel möglichst zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Da schont nicht nur die Umwelt, sondern auf diese Weise nimmt man das Land auch am besten war. Essen sollte man möglichst bei lokalen Anbietern und in einheimisch geführten Restaurants. 

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Comments

    1. Author

      Liebste Alena,

      vielen Dank! Wir freuen uns sehr, dass wir dir ein paar Inspirationen geben konnten 🙂 Sag uns gerne Bescheid, wenn du das „clean“-Reisen mal ausprobiert hast.

      Deine Zwölfis <3

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