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Travel Diary: Lombok

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Travel Diary: Lombok


Was und wo ist Lombok überhaupt? Lombok ist eine Insel in Indonesien. Sie ist eine der Nachbarinseln Balis und ca. 4.725 km² groß. Auf Lombok leben ungefähr 360.000 Einwohner und ca. 90 Prozent davon sind Anhänger des Islams. Die Ureinwohner Lomboks werden Sasak genannt. Und warum diese indonesische Insel so wundervoll ist, versuche ich euch nun zu erklären 🙂 Allerdings wird dieser Travel-Beitrag anders, als unsere sonstigen Reiseberichte. Es erwartet euch eher eine Art Reise-Tagebuch. Da Shanti nicht dabei war und vor allem, weil es mein privater Urlaub und keine Reise für den Blog war, gibt es auch nicht so viele Bilder, wie sonst. Ich gebe mir aber Mühe, euch trotzdem einen guten Eindruck dieser Traum-Insel zu vermitteln!

Letztes Jahr waren mein Freund und ich auf Bali. Die Insel ist wunderschön und einfach perfekt für einen entspannten Urlaub. Damals wollten wir neben den drei berühmten Gili Inseln (die zwischen Bali und Lombok liegen) auch Lombok noch einen Besuch abstatten. Leider hatten wir damals aber nicht mehr genug Zeit. Nachdem uns aber so viele Freunde und Bekannte von Lombok vorschwärmten und alle meinten, die Insel sei noch schöner als Bali, stand für uns fest: da müssen wir noch hin. Gesagt, getan. Im Mai diesen Jahres verbrachten Fabi und ich 18 wunderschöne Tage auf der indonesischen Insel. Und ja, wir müssen uns den vielen Stimmen anschließen: Lombok ist noch schöner als Bali. Während Bali touristisch super erschlossen und in der Hochsaison gerade zu von Touristen überrannt wird, ist Lombok noch sehr ursprünglich und ruhig. An den wunderschönsten, kilometerlangen, weißen Sandstränden mit kristallklarem, hellblauem Wasser waren mein Freund und ich teilweise völlig allein. Trotzdem gibt es in den größeren Städten und Orten super coole Cafés, Bars und Restaurants, man kann sich überall Motorroller ausleihen und trifft immer wieder nette Leute, mit denen man abends ein Bierchen schlürfen kann. Für uns die perfekte Mischung aus Unterhaltung und Erholung. Das wohl schönste an Lombok sind die perfekten Strände, die freundlichen Menschen und die wundervolle Vegetation. Wenn man durch die Dschungel- Landschaft und die grünen Hügel der Insel fährt, kommt man sich schon fast vor, als wäre man in Neuseeland. Das Essen ist wahnsinnig lecker (wie fast überall in Asien), kostet aber so gut wie nichts. Es gibt traumhafte Unterkünfte zu super erschwinglichen Preisen. Beim Tauchen und Schnorcheln kann man Schildkröten und die buntesten Fisch-Schwärme sehen, surfen kann man fast überall lernen. Ach, was soll ich sagen: wir haben uns Hals über Kopf in diese Insel verliebt.

Tipps zur Anreise:

Direktflüge von Deutschland nach Lombok gibt es nicht. Die Strecke ist einfach zu lang und man muss immer irgendwo zwischenlanden. Ein genereller Tipp: Gebt bei der Flugsuche nie direkt den Zielort ein, sondern fliegt in die Nähe und schaut dann nach günstigen Inlandsflügen. So könnt ihr fast immer Geld sparen. Wir sind für knapp 500 Euro mit Etihad von München nach Kuala Lumpur, Malaysia und zurück geflogen. Von dort aus ging es dann nochmal vier Stunden mit der Billig-Airline Air Asia nach Lombok. Der Flug hat hin und zurück nur ca. 80 Euro pro Person gekostet. Generell kann man innerhalb Asiens super günstig mit Air Asia reisen. Vergleichbar ist die Airline mit Ryan Air oder Eurowings.

Unsere Route:

Ich liebe es, Reisen zu planen und würde deshalb nie freiwillig auf die Hilfe eines Reisebüros oder eine Pauschalreise zurückgreifen. Sobald wir uns für ein Reiseziel entschieden haben, verbringe ich jede freie Minute damit, mich über die Destination, Highlights und Geheimtipps zu informieren und dann alles zu buchen. So auch bei Lombok. Und zum Glück habe ich die für uns perfekte Route gefunden:
• 1. Stop: Der Surfer-Ort „Kuta“ im Süden der Insel.
• 2. Stop: Die vorgelagerte Mini-Insel „Gili Asahan“ im Süd-Westen
• 3. Stop: Der bekannte Ort „Senggigi“ im Westen Lomboks

Norden und Osten der Insel sind so gut, wie nicht erschlossen. Daher gibt es dort kaum Unterkünfte. Im Norden befindet sich der Vulkan „Rinjani“, den man in einer mehrtägigen Wanderung besteigen kann. Da wir aber insgesamt nur 2,5 Wochen auf Lombok hatten, entschieden wir uns gegen die Tour.

1. Stop: Kuta

Der kleine Surfer-Ort war der absolut perfekte Start in einen mega Urlaub. Vom Lombok International Airport nach Kuta sind es nur ca. 30 Minuten mit dem Taxi. Wir haben uns ein Taxi mit einem niederländischen Pärchen geteilt, das ebenfalls nach Kuta wollte und haben pro Paar umgerechnet nur ca. acht Euro bezahlt.
Zu unserer außergewöhnlich coolen Unterkunft und tollen Restaurants erzähle ich euch gleich mehr. Erstmal aber noch zu Kuta selbst. Der Flair ist super entspannt: lässige Bars, coole Cafés, kleine Boutiquen und lustige Surfer-Dudes prägen das Bild der Kleinstadt. Außerdem sind im Süden Lomboks auch die schönste Strände der Insel zu finden und von Kuta aus sind diese alle super easy zu erreichen. Wer surfen möchte, mit Leuten aus aller Welt abends ein Bierchen trinken und eben traumhafte Strände sehen will, sollte unbedingt nach Kuta kommen!

P.S.: Absolutes Must-Do in Kuta: einen Motorroller mieten! Wir haben unseren direkt in unserer Unterkunft ausgeliehen (Es gibt aber an jeder Ecke Moped-Verleihe) und haben für vier Tage umgerechnet ca. 12 Euro bezahlt. Tanken kann man am Straßenrand bei kleinen Ständen und es kostet immer nur ein paar Cent. Mit dem Roller kommt man entspannt zu allen Stränden, man sieht unterwegs viel von der Insel und kann wirklich coole Ausflüge machen.

Unsere Unterkunft in Kuta

Batu Bambu

Ich kann euch gar nicht sagen, wie unglaublich froh ich bin, dass ich bei meiner Unterkunft-Suche so hartnäckig war. Das „Batu Bambu“ ist nämlich ein echter Geheimtipp und nicht so einfach zu finden. Zumindest bis jetzt 😉 Die deutsche Auswanderin Elisa eröffnete letztes Jahr mit Anfang 20 das unglaublich schöne Guesthouse und erfüllte sich damit ihren großen Traum. Die Zimmer im „Batu Bambu“ sind sauber, komfortabel und mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail eingerichtet. In der gepflegten Anlage lässt es sich so herrlich relaxen und der kleine Pool bietet die perfekte Erfrischung. Das schöne an dieser Unterkunft: obwohl jeder sein eigenes Zimmer mit Bad hat, fühlt man sich schnell, als würde man in einer großen WG leben. Alle Gäste treffen sich morgens zum Frühstück oder abends auf ein Bierchen an dem großen Tisch, der in der Mitte der Anlage vor den Zimmern steht. Es wird gequatscht, gemeinsam gegessen und getrunken und es werden natürlich Tipps und Erfahrungen ausgetauscht. Entspannter kann man im Urlaub kaum Menschen kennenlernen. Und nochmal zurück zum Frühstück: die hausgemachten Bio-Köstlichkeiten von Elisas Team sind im Zimmerpreis inklusive, schmecken zum Hineinlegen lecker und sind der perfekte Start in den Tag. Klingt alles schön aber auch ziemlich teuer? Falsch! Das günstigste Zimmer im „Batu Bambu“ kostet nur 17 Euro pro Nacht. Wir hatten ein klassisches, zweistöckiges Doppelzimmer namens „NURI“ für 40 Euro pro Nacht, also 20 Euro pro Person gebucht. Der absolute Wahnsinn! Elisa engagiert sich auch sehr in der Gemeinde Kutas und jeden Sonntag werden die Dorf-Kinder im Guesthouse in Englisch unterrichtet und dürfen eine Runde im Pool schwimmen. Wirklich eine Perle auf Lombok!

Homepage Batu Bambu

Sogar ihren Hund „Lotte“ hat Elisa nach Lombok mitgenommen. Sie ist nun das Maskottchen des „Batu Bambu“ und alle Gäste lieben sie. Und Lotte genießt ihr indonesisches Leben offensichtlich in vollen Zügen 🙂

Kulinarik in Kuta:

Milk

Meiner Meinung nach der stylishste Laden in Kuta! Und dort gibt es auch definitiv den besten Kaffee der Stadt, wenn nicht sogar ganz Lomboks. Das coole Café wird von Australiern betrieben und egal ob Frühstück, Lunch oder Dinner – Milks Küche kann alles soooooo gut! Abends mutiert das Café zu einer lässigen Bar mit Live-Musik. Aber es kann sein, dass man spontan keinen Platz bekommt, da das Milk einer der abendlichen Hot Spots Kutas ist.

Facebook-Seite Milk

Das solltet ihr unbedingt probieren!

  • Nasi Goreng (Reis) bzw. Mie Goreng (Nudeln) ist das Nationalgericht der Indonesier. Es gibt den Reis bzw. die Nudeln mit Hühnchen, Gemüse und Ei an jeder Ecke und das Gericht ist wirklich immer köstlich!
  • Sate Ayam. Die klassischen Hühnchenspieße mit Erdnusssauce kennen die meisten auch aus Deutschland. Natürlich ist der Geschmack in Indonesien aber um einiges besser!
  • Nasi Campur heißt übersetzt gemischter Reis. Morgens, Mittags oder Abends – Nasi Campur geht immer. In den kleinen, meist muslimischen „Warungs“ könnt ihr einfach die jeweiligen Zutaten aussuchen. Ob Ei (telur), Hühnchen (ayam), Tofu (tahu) oder Fisch (ikan), es ist für jeden etwas dabei.

The Bus Bar

Ob ihr’s glaubt oder nicht: wir haben auf Lombok eine der besten Pizzen unseres Lebens gegessen. Generell wehre ich mich eigentlich immer dagegen, im Urlaub europäische Gerichte zu essen und möchte am liebsten nur einheimisch schlemmen. Nachdem uns aber wirkich JEDER, den wir in Kuta kennenlernten von der Pizza in der „Bus Bar“ vorschwärmte, mussten wir sie einfach probieren. Zum Glück! Hauchdünn, knackig, belegt mit den frischesten Zutaten – einfach perfekt. Und das in einer Location, die nur aus Wellblechwänden, alten Tonnen und Paletten als Sitzgelegenheiten und einem VW-Bus als Bar besteht. Cooler geht’s nicht! Die „Bus Bar“ hat einen waschechten Steinofen im Hinterhof stehen und zaubert darin die unfassbar guten Pizzen. Auch die Drinks sind super und die Stimmung könnte nicht lässiger sein. Mit den Füßen im Sand zu entspannten Beats Pizza essen, die von einem langhaarigen Surfer-Dude in Badeshorts serviert wird – das geht wohl nur auf Lombok. Zu späterer Stunde wird die Musik auch lauter, der Laden voller und aus der eigentlichen Cocktail-Bar entsteht ein Open-Air-Club. So cool! Leider war es dunkel, als wir dort waren und wir konnten deshalb keine guten Fotos machen.

Facebook-Seite The Bus

Die schönsten Strände Lomboks:

… befinden sich meiner Meinung nach alle im Süden der Insel. Leider hatten wir am Strand fast nie die Kamera dabei. Aber ich liste euch jetzt einfach meine Top 5 Strände im Süden bei Kuta auf und erkläre zu jedem kurz, warum er so schön und für welches Beach-Bedürfnis er gut ist. Dann müsst ihr die Namen der Strände nur noch googeln, um Fotos zu sehen oder mir einfach blind vertrauen 🙂 Los geht’s:

1. Selong Belanak: DER Paradies-Starnd schlechthin! Weißer und feiner kann Sand nicht sein, das Meer ist türkis und angenehm warm. Umrandet ist der Traumstrand von grün bewachsenen Hügeln. Für ein paar Euro kann man sich Liegestühle und einen Schirm für den ganzen Tag mieten. Kleine Imbissbuden, sogenannte „Warungs“ bieten lokale Köstlichkeiten und kühle Getränke an. Außerdem ist der Strand perfekt, um Surfen zu lernen. Die Wellen sind nicht all zu hoch und alle paar Meter kann man sich ein Surfbrett ausleihen oder gleich Surf-Lessons buchen. Selong Belanak liegt westlich von Kuta und man braucht gut 40 Minuten mit dem Roller dort hin. Ein Ausflug zu diesem Strand ist ein absolutes MUSS!
2. Lancing Beach Diesen Strand entdeckten wir ganz zufällig, als wir westlich von Kuta die Küste entlang fuhren. Nur ein unscheinbares Holzschild kennzeichnet den Weg zum Beach. Was für ein Glück! Denn offensichtlich wird diese Strand-Schönheit von den meisten Leuten übersehen. Wir waren drei Mal dort und davon zwei Mal komplett alleine. Wer also Ruhe sucht, ist hier genau richtig!
3. Tanjung Aan: Definitiv der schönste Strand östlich von Kuta! Kilometerlang, weißer Sand, kristallklares Wasser. Da das Meer dort meist sehr glatt ist, treffen sich hier auch einige Kite-Surfer. Auch bei Einheimischen ist der Strand beliebt. Besonders schön sind die Aussichtspunkte am Rande der Bucht, von denen man eine super Blick auf Tanjung Aan, das Meer und die umliegenden Strände hat. Abends lässt sich von dort oben auch ein wunderschöner Sonnenuntergang beobachten.
4. Mawi Beach: Der wohl am schwierigsten zu erreichende Strand der Insel liegt ca. 20 Kilometer westlich von Kuta. Über einen wilden Schotterweg (ich musste das ein oder andere Mal vom Moped absteigen, damit wir es schaffen) geht es von der Hauptstraße nochmal ca. 20 Minuten auf und ab, bis man endlich den Strand erreicht. Die für Lombok verhältnismäßig kleine Bucht ist vor allem bei erfahreneren Surfern sehr beliebt. Wer nicht surft, kann ganz entspannt in den Warungs sitzen, eine Cola schlürfen und den Profis vor beeindruckender Kulisse beim Wellenreiten zuschauen. Zum Baden ist der Strand jedoch nicht ideal, da das Riff sehr nah am Ufer beginnt.
5. Mawun Beach: Dieser schöne Strand ist nur ca. 20 Minuten von Kuta entfernt. Er liegt ebenfalls westlich des Ortes und ist bei Einheimischen sehr beliebt. Dort kann man super baden und schwimmen, ist aber so gut wie nie alleine.

-Mawi Beach

-Selong Belanak

2. Stop: Gili Asahan

Während die drei bekannten Gili Inseln „Trawangan“, „Meno“ und „Air“ im Nordosten Lomboks schon relativ bekannt sind (und auch super schön, dort waren wir letztes Jahr), sind die Gili Inseln im Südwesten noch relativ unbekannt. Wir entschieden uns für Gili „Asahan“. Nicht zuletzt wegen der wunderschönen Unterkunft dort. Die Insel ist nämlich so klein, dass es dort nur zwei Unterkünfte für Touristen gibt und auch auf den umliegenden Gilis gibt es maximal ein Hotel pro Insel. Deswegen ist das Archipel wohl noch so unberührt und wunderschön. Man fühlt sich wie Robinson Crusoe auf den kleinen Sandhaufen. Es gibt keine Autos, keinen Lärm, kaum Internet-Empfang. Man hat endlich mal Zeit, komplett runter zu kommen. Von Kuta aus muss man eine Autofahrt von ca. zwei Stunden auf sich nehmen, um an die südwestliche Küste zu kommen. Von dort aus sind es dann nur noch zehn Minuten mit einem kleinen Boot nach Gili „Asahan“. Den kompletten Transfer hat unsere Unterkunft auf „Asahan“ organisiert und wir haben für Auto und Boot insgesamt ca. 15 Euro pro Person bezahlt.

Unsere Unterkunft: Gili Asahan Eco Lodge

Die wunderschöne Lodge ist das Herzstück der Insel. Man schläft in offenen aber super ausgestatteten Hütten, sogenannten „Bales“ in unmittelbarer Nähe zum Meer. Die Anlage ist sehr naturbelassen, es laufen Hühner und Pferde herum. Kokosnüsse werden bei Bedarf frisch von den Palmen geerntet. In der Haupthütte kann man in Sitzsäcken chillen, Frühstück, Lunch und Dinner zu sich nehmen und einfach die Seele baumeln lassen. Der Blick, den man von den Betten am Strand hat, ist so wunderschön, dass man fast hypnotisiert wird. Ich habe mehrere Stunden unseres dreitägigen Aufenthalts in der Gili Asahan Eco Lodge nur damit verbracht, auf’s Meer zu schauen und dankbar für diese Reise zu sein. Aber man „muss“ dort nicht nur relaxen. Neben einem Bade-Ausflug mit Pferd, haben wir noch einen Schnorchel-Trip zur Nachbarinsel gemacht. Dort konnten wir sogar mit Schildkröten schwimmen. Auf einer erhöhten, überdachten Plattform kann man Yoga machen oder abends mit einem kühlen Drink in der Hand den Sonnenuntergang beobachten. Langweilig wird einem auf Gili Asahan definitiv nicht!
Unser Bale mit privatem Bad kostete ca. 60 Euro pro Nacht. Die günstigere Variante mit geteiltem Bad kostet ca. 45 Euro pro Nacht. Wer keine Open-Air-Hütten-Erfahrung machen möchte, kann für ca. 90 Euro die Nacht auch in einem Bungalow schlafen. In allen Preisen ist das Frühstück schon mit drin. Hier geht’s direkt zur Buchung

3. Stop: Senggigi

Dieser Ort an der Westküste ist der wohl touristischste Fleck Lomboks. Was aber immer noch echt ruhig im Vergleich zu Bali ist. Es gibt viele Warungs, Restaurants, ein paar kleine Boutiquen und viele Anbieter für Ausflüge. Von Senggigi aus kann man z.B. auch super entspannt einen Tagestrip auf die Gilis „Trawangan“, „Meno“ und „Air“ machen. Wir haben uns natürlich wieder einen Roller gemietet und sind an einem Tag die Küste Richtung Norden abgefahren. Immer wieder hat man einen tollen Blick auf das Meer, Bali und die Gili Inseln. Ansonsten waren wir direkt am Strand vor unserem Hotel surfen, haben uns eine Massage gegönnt und viel gelesen und gechillt 🙂

Unser Hotel in Senggigi:

In Senggigi gibt es einige schickere Unterkünfte und Hotels und zum Schluss unsere Reise wollten wir uns noch was gönnen. Und das ist uns mal so richtig gelungen. Wir verbrachten fünf Nächte in einem der schönsten und luxuriösesten Hotels, in denen ich je war. Jeder Angestellte, vom Gärtner bis hin zum Zimmer-Service-Boy begrüßte uns mit unseren Vornamen. Die bis zur Perfektion gepflegte Anlage war zum Niederknien schön und das Essen einfach nur gigantisch. Mal ganz abgesehen von unserem riesigen Zimmer mit Open-Air-Bad. Das Fünf-Sterne-Hotel „Jeeva Santai Villas“ liegt direkt am Meer und ist einfach nur ein absoluter Traum. Vom Pool aus schaut man direkt auf’s Meer und hat bei gutem Wetter sogar direkte Sicht auf Balis Vulkan „Mount Batur“. Für indonesische Verhältnisse ist das Resort auch echt teuer. In Europa würde man für den Preis jedoch lediglich ein mittelmäßiges Drei-Sterne-Hotel bekommen. Etwa 120 Euro, also 60 Euro pro Person mussten wir pro Nacht hinlegen, um Luxus pur zu bekommen. Ein unglaubliches Frühstück und Afternoon-Tea/Kuchen inklusive.

Zusammenfassung:

Wer nach Lombok reisen möchte, sollte mindestens zwei Wochen einplanen. Die Insel ist größer, als man denkt und es gibt wirklich viele schöne Ecken. Unsere 17-tägige Reise hat inklusive allen Flügen, Unterkünften, Ausflügen, Essen und Getränken nicht einmal 1.400 Euro pro Person gekostet. Wer sich als Frau Gedanken wegen des islamischen Glaubens auf Lombok macht: völlig unbegründet! Man kann anziehen, was man möchte und wird nie schief angeschaut. Generell ist man als blonde Europäerin aber besonders bei den Kindern eine echte Attraktion und man muss ab und zu mal für ein Selfie her halten 😉 Da die Menschen auf Lombok generell so wahnsinnig freundlich und hilfsbereit sind und dabei keinerlei Gegenleistung erwarten, waren ein paar Fotos das mindeste in meinen Augen. Falls ihr noch Fragen zu meiner Reise oder Lombok im Allgemeinen habt, lasst einfach einen Kommentar da 🙂

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