Travel: Geheime Paradiese – fünf (fast) unbekannte Trauminseln

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Travel: Geheime Paradiese – fünf (fast) unbekannte Trauminseln

Urlaubs-Inspiration für eure nächste Reise

Ihr wollt genau dort Urlaub machen, wo sonst kaum jemand hin fliegt? Dann passt jetzt gut auf! Fernab des Massentourismus gibt es zum Glück ein paar Orte, an denen man noch unberührte Natur, intakte Unterwasserwelten und erholsame Einsamkeit genießen kann. Und an denen man vor allem nicht tausend anderen Touris über den Weg läuft oder sich um die besten Liegestühle streiten muss. Fünf dieser Paradiese stellen wir euch hier vor und verraten euch auch, wie ihr diese abgelegenen Inseln am besten bereisen könnt. Von den Orten, die ihr in diesem Beitrag entdecken könnt, habt ihr vielleicht schon mal gehört. Eine Reise dort hin habt ihr aber wahrscheinlich noch nicht gewagt. Und wenn ihr euren Freunden davon erzählt, werden sie vermutlich sagen: „Wo ist das denn?“. Genau solche Orte und in diesem Fall Inseln sind unserer Meinung nach die allerbesten Reiseziele.

1. Die Andamanen

Diese 204 Inseln und Inselchen gehören zu Indien und erstrecken sich etwa 300 Kilometer südwestlich von Myanmar, mitten im Golf von Bengalen. Insgesamt leben nur 340.000 Menschen auf den Andamanen, davon ca. 4.800 Ureinwohner. Die Hauptstadt heiß Port Blair und liegt im Süden der Inselgruppe. Das Klima ist hautsächlich warm und feucht. Die Regenzeit herrscht von Mai bis Oktober. Daher ist die beste Reisezeit von Dezember bis April.

Warum sind die Andamanen so toll? Neben paradiesischen Traumstränden und einer atemberaubenden Unterwasserwelt, gibt es noch zwei weitere Highlights auf den Andamanen: 1. Dort lebt eines der letzten unerforschten indigenen Völker der Erde unter dem Schutz der indischen Regierung. 2. Auf den kleinen Inseln sind tatsächlich einige Elefanten zu Hause. Was für eine grandiose Mischung?!
Warum sind die Inseln noch relativ unbekannt? Ganz einfach: weil sie ziemlich ab vom Schuss mitten im Meer liegen. Für die meisten Menschen sind Indien oder Myanmar auf dem Festland schon exotisch genug. Außerdem haben die Inseln an klassischen Sehenswürdigkeiten nicht viel zu bieten. Perfekt ist die Inselgruppe für Naturliebhaber, Taucher und Erholungssuchende.
Wie kommt man dort hin? Der einzige Flughafen befindet sich auf der Hauptinsel in Port Blair und ist ausschließlich für innerindische Flüge zugänglich, um den internationalen Tourismus zu begrenzen. Am besten fliegt man also von Deutschland nach Chennai (MAA) oder Kalkutta (CCU) und dann mit einem Inlandsflug weiter auf die Andamanen. Zwischen den Inseln verkehren Schiffe und Boote. Tickets kann man vor Ort an den Häfen kaufen.

2. Die Lofoten

Okay, die Inselgruppe vor der Küste Norwegens ist vielleicht nicht ganz unbekannt aber zumindest kein gängiges Reiseziel. Außerdem sind die 80 skandinavischen Inseln einfach so schön, dass wir sie euch unbedingt vorstellen wollen. Wer allerdings auf der Suche nach einem klassischen Bade-Urlaubsziel ist, kann die Lofoten von seiner Liste streichen. Auf den Inseln herrscht dank des warmen Golfstroms zwar ein eher mildes Klima, die Durchschnittstemperatur liegt in den Sommermonaten aber nur bei ca. 13 Grad. Die Hauptinsel hat einen typisch skandinavischen Namen: Austvågøya.

Warum sind die Lofoten so toll? Sie sind zwar kein tropisches Paradies, wunderschöne Sandstrände gibt es auf den norwegischen Inseln trotzdem! Außerdem unberührte Wildnis und Natur pur: majestätische Berge, tiefe Fjorde und kreischende Seevogelkolonien. Die Lofoten sind perfekt für aktive Urlauber, die gerne an der frischen Luft sind. Egal ob Wandern, Skifahren, Angeln, Meeresrafting, Tauchen oder Surfen – die Inseln sind super vielseitig. Die Wikinger waren übrigens auch Lofoten und wer auf die Inseln kommt, kann sich von der Geschichte des Seefahrer-Volkes beeindrucken lassen.
Warum sind die Inseln noch relativ unbekannt? Sind sie ja nicht wirklich. Aber sie sind kein klassisches Reiseziel, weil die meisten es im Urlaub lieber warm haben und mit Inseln zwangsläufig tropische Temperaturen verbinden. Außerdem hat Skandinavien so viel zu bieten, dass die meisten Menschen erstmal die großen Städte wie Oslo, Göteborg oder Stockholm abklappern, bevor sie auf die kleinen Inseln fahren.
Wie kommt man hin? Die beiden größeren Flughäfen auf dem Festland sind Bodø und Evenes. Beide Flughäfen werden täglich mehrmals ab Oslo/Gardermoen von SAS und Norwegen angeflogen. Die Fluggesellschaft Wideroe fliegt mit kleineren Maschinen auch direkt auf die Inseln. Kleinere Flughäfen gibts in Svolvær, Leknes, Røst, Stokmarknes. Von Bodø aus fahren auch verschiedene Schnellboote und Fähren auf die Lofoten.

3. Porto Santo

… ist eine portugiesische Insel im Atlantik, die etwa 42 km nordöstlich von Madeira liegt. Das Inselchen ist nur etwa elf Kilometer lang und nicht mehr als sechs Kilometer breit. Das schöne an dem kleinen Eiland: Man kann dort das ganze Jahr über Urlaub machen. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen 24 – 28°C, im Winter bei 18 – 22°C.

Warum ist Porto Santo so toll? Weil es wohl eines der letzten unentdeckten Insel- Paradiese Europas ist. Während Madeira ein beliebtes Reiseziel ist, bleibt die Mini-Insel meist vom großen Touristen-Ansturm verschont. Wer allerdings auf Abenteuer aus ist, wird auf Porto Santo vermutlich nicht glücklich. Denn die Insel hat aufgrund ihrer Größe nicht unglaublich viel Abwechslung zu bieten. Wer aber einfach nur einen entspannten Bade-Urlaub an einem tollen Strand verbringen und ab und zu mal Wandern, Reiten oder Schnorcheln möchte, ist dort genau richtig.
Warum ist die Insel bisher noch relativ unbekannt? Wahrscheinlich einfach, weil sie so klein ist. Und weil den meisten Urlaubern die größere Nachbarinsel Madeira schon als Holiday-Destination ausreicht.
Wie kommt man hin? Vom Flughafen Madeiras aus gibt es täglich mehrere Flüge nach Porto Santo (Flugzeit ca. 15 min). Außerdem gibt es eine Fähre, die jeden Tag die Überfahrt nach zur Insel macht (Hin- und Rückfahrt jeweils ca. 2,5 Std.)

4. Aruba

Die Insel ist eine der drei ABC-Islands, die geologisch zu Südamerika gehören und Teil der kleinen Antillen in der südlichen Karibik sind. Die Insel liegt 25 Kilometer nördlich von Venezuela. Die Durchschnittstemperatur liegt das ganze Jahr über bei ca. 28 Grad. Wie geil ist das bitte? Genau so stellen wir uns das Wetter auf einer karibischen Insel vor. Die Insel genießt zwar vollkommene innere Autonomie, gehört aber lustigerweise zum Königreich der Niederlande. Die Amtssprache ist Niederländisch, die Hauptstadt heißt Oranjestad und das Staatsoberhaupt ist König Wilhelm-Alexander. Und das Mitten im karibischen Meer.

Warum ist Aruba so toll? Nicht umsonst wird die Insel von ihren Einwohnern liebevoll „One Happy Island“ genannt. Auf Aruba ist jeder Willkommen und man wird stets mit einem Lächeln begrüßt. Ansonsten ist die Insel ein Karibik-Traum, wie er im Buche steht. Weiße Sandstrände, türkises Meer, farbenfrohe Unterwasserwelt. Absolutes Highlight: der Flamingo-Beach. Die Fotos mit den pinken Vögeln habt ihr bestimmt schon auf verschiedenen Instagram-Accounts bewundert. Entstanden sind sie auf Aruba.
Warum ist die Insel noch relativ unbekannt? Beim Stichwort Karibik denken die meisten Menschen an Kuba, Barbados oder die dominikanische Republik. Die restlichen, wunderschönen Inseln der Karibik haben viele gar nicht so auf dem Schirm. Und dazu zählt auch Aruba.
Wie kommt man dort hin? Von Amsterdam aus kann man direkt mit KLM nach Aruba fliegen.

5. Skopelos

Dass griechische Inseln wunderschön sind, ist kein Geheimnis. Leider! Denn Kreta, Mykonos und Co. sind aufgrund ihrer Schönheit super beliebte Urlaubsziele und daher oft überlaufen. Was jedoch oft vergessen wird: zu Griechenland zählen über 3.000 (!) Inseln! Einige davon sind komplett unbewohnt, andere einfach nur kaum bekannt. Zu letzteren zählt auch Skopelos. Die Insel, die wie ein Saxofon geformt ist, liegt nörlich von Athen im ägäischen Meer. Zusammen mit einigen umliegenden unbewohnten Inselchen bildet Skopelos eine Gemeinde in der Region Thessalien. Ihre Unbekanntheit liegt bestimmt nicht an der geringen Größe der Insel. Skopelos ist 95,131 km² groß!

Warum ist Skopelos so toll? Die Natur der Insel ist wunderschön! Skopelos ist hügelig und grün bewachsen. Der Nordosten und Osten der felsigen Sporadeninsel sind zwar sehr steil und zum Teil unzugänglich, an der West- und Südküste ist es dafür aber umso schöner: es duftet nach Salbei, zahlreiche schöne Buchten und Strände reihen sich an der Küste, zum Beispiel der lang gezogene Limnonari Beach mit weißem Sand und türkisfarbenem Meer. Daneben locken auf Skopelos zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken, und Kayak-Fahren. Und auch Skopelos Stadt hat alles, was das Urlauberherz begehrt. Übrigens: auf Skopelos wurden auch einige Szenen des Films „Mamma Mia“ gedreht!
Warum ist die Insel noch relativ unbekannt? Das fragt man sich doch ehrlich gesagt bei 90 Prozent der griechischen Inseln. Es gibt einfach so viele von ihnen, dass die Touristen sie erst nach und nach entdecken. Außerdem können sich die meisten Urauber schon nicht zwischen den bekannten Inseln wie Mykonos, Kos, Kreta und Santorin entscheiden. Wie sollte dann ein Reiseziel auserkoren werden, wenn man noch mehr griechische Inseln zur Auswahl hat?Außerdem gestaltet sich die Anreise etwas komplizierter, als bei den bekannteren Inseln.
Wie kommt man dort hin? Der nächstgelegene Flughafen befindet sich auf der Nachbarinsel Skiathos. Direktflüge von Deutschland aus gibt es kaum. Am besten fliegt man also nach Athen und fliegt von dort aus mit einer inländischen Airline nach Skiathos. Vom Flughafen aus sind es dann nur drei Kilometer zum Hafen und von dort aus fährt eine Fähre mehrmals täglich nach Skopelos.

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